Osterkonzert

„Die Pandemie, die uns 2020 im Frühjahr erreichte, war und ist eines der einschneidendsten Ereignisse unserer Generation
seit dem Ende des zweiten Weltkrieges. Der Rhythmus unseres Lebens wird plötzlich unterbrochen, verändert und auf den Kopf gestellt.“

Das sagt der Fotograf René Augustinus Kneese, der in dieser Zeit dem ersten Osterfest im Lockdown hinterherspürte.

Seine Bilder und unsere Gedanken wollen uns in dieser schwierigen Zeit ein Licht der Hoffnung geben. Was bleibt, wenn alles zum Stillstand kommt?

Kommen Sie zu uns in die Mauritiuskirche; tauchen Sie ein in die Bilder und Texte und spüren dieser Zeit nach,
die uns ja leider immer noch bekannt vorkommt. Wenn Sie mögen, hinterlassen Sie Ihre Gedanken dazu in unserem Gästebuch.
Die Fotoausstellung ist in Kombination mit den entstandenen Texten eine kleine Hoffnung auf bessere Zeiten.

Seien Sie gespannt auf die Arbeit handbelichteter Fotografien; es sind Zeitzeugen ganz besonderer Momente,
die den einsamen Ostersonntag 2020 eingefangen haben. Wer sich diese Momente mit nach Hause nehmen mag,
kann dies gern tun; die Bilder sind als Druck auch verkäuflich.

Die Ausstellung ist von Sonntag, 28. Februar bis zum Sonntag 11. April zu den Zeiten der Hittfelder Kirche zu besichtigen.

 

Landschaften - Fotoausstellung von René Augustinus Kneese

„Eine Suche nach der alten Welt im Nebel der Vergangenheit…“

 

Worte von dem Fotografen René Augustinus Kneese. Er hat sich auf seine Art und Weise mit dem Thema „Krise“ beschäftigt, sie in Bilder umgewandelt.

Auf der Suche nach der alten Welt - die Welt vor Corona? Wie war das noch?

Sehe ich alles klar und deutlich? Sind die Dinge alle da, wenn auch verschwommen?

Hier erkennt man; Licht ist existenziell wichtig. Im Leben genauso wie in der Fotografie. Wir leben vom und mit dem Licht. Doch was passiert, wenn wir in Krisensituationen geraten und das Licht verschleiert, sich als Nebel niederlegt und uns Dinge erscheinen lässt und wir uns von klaren Linien verabschieden müssen?

Wir sind es gewohnt, klare Linien zu haben im Alltag, daran können wir uns orientieren. Klare Linien bilden eine feste Struktur. Jetzt sind wir gezwungen, genauer zu schauen, den Nebel zu durchbrechen, neue Wege zu suchen und zu finden, für uns und unsere Familien.

Neue Wege geben einem aber auch die Chance, zu neuen Zielen zu finden. Das kann auch erhebend sein.

Mit dieser ersten Ausstellung des Fotografen, der sich den handbelichteten Fotografien verschrieben hat, laden wir Sie zu einem Spaziergang durch diese Landschaften ein.

Kühl, mystisch, ein wenig gruselig, Licht und Schatten. Bilder zum „sich verlieren“ und trotzdem Hoffnung zu schöpfen. Sehr herzlich laden wir Sie ab dem 29. November 2020 ein, sich die Ausstellung im großen Sitzungszimmer des Hittfelder Gemeindehauses, Schillerplatz 4, 21218 Seevetal anzusehen.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Gemeindehauses zu besichtigen, Wir möchten Sie bitten, das Hygienekonzept einzuhalten.